Samstag, 26. Mai 2012

Ein freier Samstag

357 Tage 5 Stunden 3 Minuten verheiratet...

Was kommt vor Samstag? Richtig, Freitag, und an diesem Freitag war wieder der offizielle "Towel Day". Natürlich hab ich dieses Jahr auch wieder daran teilgenommen, ungeachtet der Tatsache, dass ich arbeiten musste.
Warum das Ganze? Hier ein Auszug aus "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams:

Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert - man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen - bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.
Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen. er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw, usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade "verloren" hat. Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.

Zurück zum Samstag:
Nach einem kurzen und notwendigen vormittäglichen Einkaufsausflug, hüpften wir frohen Mutes ins Auto, ließen die Musikmaschine deren Töne durch die Boxen in unsere Ohren schicken, und düsten auf der Autobahn Richtung deutsche Grenze.
In Passau suchten und fanden wir einen gut gekühlten Parkplatz und marschierten los.
Auf dem Weg durch die Einkaufsgegend Passaus fanden wir noch einen kleinen Cache der sich an einem schönen Platz beim Paulusbogen versteckte.
Glücklich über diesen Fund knutschte ich gleich mal eine der Eingeborenen.
Weiter gings zum Drei-Flüsse-Eck wo der Inn aus dem Süden, die Donau aus dem Westen und die Ilz aus dem Norden sich vereinen und als Donau weiter ostwärts fließen. Ein einem so schönen Tag trafen wir auf etliche andere "Fotografen".

Da wir auf der Donauseite zum Eck gegangen sind, nahmen wir uns nun die Innseite als Rückweg vor.
Doch zuerst gabs eine kurze Pause für die Füße...
  


Zum Abschluss gabs noch einen leckeren Bubble Tea und später noch ein leckeres Subway Sandwich.
Heimwärts gings nicht über die Autobahn, sondern auf einer gemütlichen Freilandstraße entlang der Donau. Mir war nach schöner Aussicht.

Alles in allem wars ein schöner Samstag, und wir haben unseren Mini-Urlaub genossen.

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