Donnerstag, 13. März 2014

Kochen mit Manuel (16)

1013 Tage 0 Stunden 1 Minute verheiratet...

Gestern hab ich das erste Mal

Fish'n'Chips 

gekocht.

Zutaten:
Für den Fisch:
1 Fischfilet pro Person (Heilbutt war es bei uns, sehr lecker)

Für den Teig:
200g Mehl
100g Reis- oder Maismehl
1 EL Honig (für die Farbe)
300 ml Vodka
300 ml Bier

Für die Chips:
Kartoffeln

Equipment:
1 hohe Pfanne

1 Friteuse (oder Pfanne, falls nicht vorhanden)
1 Topf
Öl zum Frittieren
Gabel, Löffel, Messer
1 Sparschäler
1 Schüssel, Plastik
Wasser, fließend

Zubereitung:
Schritt 1 (CHIPS):
Kartoffeln waschen, schälen und in 1 cm dicke Streifen schneiden. In eine Schüssel geben und unter fließendes Wasser stellen, bis das Wasser klar ist (und somit die Stärke aus den Kartoffeln raus ist).

Schritt 2 (CHIPS):
Wasser in einen Topf geben, leicht salzen und zum Kochen bringen. Die Kartoffelstreifen 10-20 Minuten darin kochen, bis sie fast auseinander fallen (die Außenseite sollte leicht "fransig" sein).
Dann die Streifen herausnehmen, auf ein Gitter zum Abtropfen legen und für ca 30 Minuten in den Kühlschrank damit (um die Feuchtigkeit aus den Kartoffeln zu ziehen).

Schritt 3 (CHIPS):
Die Kartoffelstreifen bei ca 130° C 5 Minuten lang frittieren, bis die Außenseite sich leicht verfärbt.
Dann die Streifen herausnehmen, auf ein Gitter zum Abtropfen legen und für ca 30 Minuten in den Kühlschrank damit (um die restliche Feuchtigkeit aus den Kartoffeln zu ziehen).

Schritt 4 (TEIG): 
Alles Mehl mit Honig und Vodka in einer Schüssel zusammenführen, und zuletzt das Bier öffnen und hinein schütten (damit möglichst viel Sprudel drin ist). Umrühren. Falls Klumpen vom Mehl noch darin sind, ist es auch nicht schlimm. Der Teig sollte zähflüssig sein. In etwa.

Schritt 5 (FISCH):
In die hohe Pfanne ca 2 cm hoch Öl gießen, und erhitzen.
Die Fischfilets beidseitig salzen und eventuell pfeffern (je nach Geschmack), in den Teig tauchen und in das heiße Öl legen. Nicht zu heiß, damit nix verbrennt, aber auch nicht zu kühl damit sich nicht alles mit Öl voll saugt.
Nach Belieben noch etwas Teig über die Fische träufeln um eine dickere knusprige Kruste zu schaffen.

Schritt 6 (CHIPS):
Währenddessen die Kartoffelstreifen ein letztes Mal für ca 7 Minuten frittieren.

Was immer zuerst fertig ist kann im Ofen noch warm gehalten werden.

Dazu empfehlen meine Frau und ich eine selbstgemachte Sauce Tartare und einen leckeren Blattsalat.



Mahlzeit!






Freitag, 7. März 2014

Totgeglaubte leben länger

1007 Tage 2 Stunden 0 Minuten verheiratet...

Es sind also ganze 106 Tage vergangen, seit ich mich zu einem Posting überreden habe können. Aber hey, hier ist wieder mal ein Etwas von mir.
Mein Leben nach der Eheschließung, Tag 1007. Hm, also da hat sich beziehungstechnisch nicht viel geändert. Wir lieben uns noch immer, knutschen auch noch fleißig und freuen uns auf alles was da kommen mag. Aber was ist in letzter Zeit passiert, wollt ihr wissen? Was? Das interessiert euch nicht? Mir doch egal, zwingt euch ja keiner weiter zu lesen. :-P

Na mal schauen:
Im November letzten Jahres hab ich meine Russisch Prüfung mit gutem Erfolg abgeschlossen und unsere süße Nichte ist ein Jahr alt geworden.
Der Dezember hat zwar keinen Schnee gebracht, dafür aber eine verstauchte Hand, das eine oder andere Punschgelage, die obligatorischen Weihnachtsfeiern, diverse Absagen nach einigen Job-Bewerbungen, einen heftigen Wasserschaden von der Wohnung über uns und leider hat mein Opa diese Welt verlassen.
Zweitausendvierzehn hat mit viel Feuerwerk und einem leckeren Mitternachtsschmaus begonnen. Und der Jänner hatte für mich einmonatiges Projekt im AEC im Angebot und für meine Frau ein Wochenende in London, für uns beide leider auch noch eine kurze Phase des Krank-Seins mit der er auch schon in den Februar überging.
Dieser beendete das AEC-Projekt, ließ unseren Neffen wieder Geburtstag feiern und zeigte uns ein Theaterstück in Leopoldschlag.
Mit dem März kam auch mein Geburtstag und schon sind wir bei heute.
Und heute ist unser Fernseher gestorben. Seit einigen Tagen mussten wir schon geduldig warten bis wir ihn nutzen konnten, da er sich zu Beginn immer für 3-5 Minuten ununterbrochen ein- und ausschaltete. Gestern hatten wir den Höchstwert mit eineinhalb Stunden erreicht. Und heute hat er auch nach fünf Stündchen des Wartens und Genervt-Seins nicht funktionieren wollen. Bin schon gespannt wie hoch der Kostenvoranschlag ausfallen wird, denn natürlich ist das Teil schon 5 Jahre alt.
Zumindest wird das Wetter täglich besser, schöner und wärmer.

Bis bald!

Donnerstag, 21. November 2013

Und möge das Glück stets mit euch sein!

901  Tage 0 Stunden 1 Minute verheiratet...

Gestern, an unserem 900sten Tag des Verheiratet-Seins, waren wir im Kino und haben uns das Tribute von Panem Double Feature angesehen.



Start: 17:30 Uhr mit Teil 1

Pause: von 20:00 Uhr bis 20:15 Uhr

Weiter: 20:15 Uhr mit Teil 2

Ende: 22:50 Uhr



Auch wenn bei diesem Teil ebenfalls (wie auch beim ersten Teil der Trilogie) nicht alles aus dem Buch übernommen wurde, so wurde dennoch das gegebene Setting perfekt übernommen. Genauso hab ich mir die zweite Arena vorgestellt. Auch die neuen Charaktere waren stimmig besetzt und sind dem Buch entsprechend rübergekommen.



Cinnas neueste Kreation für Katniss war die perfekte Kombination aus todschick, atemberaubend und feurig schön ^_^

Ich möchte gar nicht zuviel davon erzählen, seht ihn euch einfach an. Und egal ob man nun die Bücher schon gelesen hat oder nicht: dieser Film ist echt sehenswert.

Donnerstag, 7. November 2013

Bumm Tschack (in Ermangelung eines besseren Titels)

886 Tage 21 Stunden 22 Minuten verheiratet...

Я говорю по-русский.
Wird so ausgesprochen: Ja gawarjuu parusskij.
Und das heißt: Ich spreche russisch.

Das ist der Grund warum ich in letzter Zeit nicht mehr so viel blogge. Ich bin zur Zeit dabei Russisch zu lernen. Warum? Naja weils mich halt interessiert hat. Was anfangs noch relativ einfach schien, hat sich recht bald schon zu einer aufwendigen Sache entwickelt.
In der russischen Sprache gibt es 6 Fälle und es wird so gut wie alles dekliniert oder konjugiert: Nomen, Verben, Adjektive, Possessivpronomen, Zahlen...

[insert Explosionsgeräusch here]


Gestern war ich in Zerhackstückel-Laune und hab mir sogleich einige Tomaten geschnappt, und sie in ein Behältnis gegeben.
Die letzten noch grünen Basilikumblätter von unserem Strauch wurden ebenfalls abgeerntet und gemeinsam mit einer zerhackstückelten Zwiebel zu den Tomaten gegeben.
Das alles wurde dann mit einem Mixer und einem wahnsinnigen Gelächter grob zerkleinert (wobei der Mixer die meiste Arbeit gemacht hat). Da Chilis nicht fehlen dürfen, kamen ein paar zerhackstückelte Stücke dazu, genauso wie eine Hand voll Sesam (für die Optik, und weil ich es so wollte!).

Das Ganze wurde in einen Topf befördert, und köchelte mit einem Schuss Essig, Tabasco und einer Hand voll Zutat X für einige Minuten dahin. Zutat X ist scharfes, rotes Zeug; mehr sag ich nicht.

Nachdem ich die überschüssige Flüssigkeit abgeseiht (und später verzehrt) habe, wurde alles in ein Glas abgefüllt und wartet nun darauf gemeinsam mit Nachos verzehrt zu werden.


Sofa so gut!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Die Nacht von Freitag auf Montag

864 Tage 21 Stunden 34 Minuten verheiratet...


"Wo war ich in der Nacht,
von Freitag auf Montag.
War ich 3, 3 Tage wach,
oder einfach im Koma.
Und ich denk mir so 'ne Scheiße,
ich bin splitternackt und pleite.
Sag mir wo war ich in der Nacht,
von Freitag auf Montag."


Nun ganz so schlimm wie in diesem Song von SDP feat. Sido war es nicht. Aber wo war ich?
Meine süße Frau und ich haben ein gemütliches Wochenende in Prag verbracht.

Prag haben wir schon einmal gesehen, aber auch dieses Mal haben wir uns einige der Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen.

Es startete mit einem gemütlichen Spaziergang über den Wenzelsplatz, an dessen Ende wir zur Astronomischen Uhr gelangten.

Dort durften wir an einer Gratis Führung durch Prag teilnehmen. Es ging über den Ungelt-Platz zum Pulverturm und über die Pariserstraße ins Jüdische Viertel, wo wir unter anderem an der Alt-Neu Synagoge vorbeikamen.

Nachdem wir der engagierten und freundlichen Führerin nach der Führung noch etwas Trinkgeld gegeben hatten, und etwas Leckeres gegessen hatten, ging es zurück ins Hotel.

Der Sonntag kam und begann mit einem leckeren Frühstück. Gestärkt konnte unsere Einkaufs- und Besichtigungstour fortgesetzt werden. Ja, genau, einkaufen am Sonntag ist in Prag kein Problem.

Mein persönliches Highlight von diesem Tag ist der kurze aber um so schönere Besuch des Lego-Museums.

Am Wenzelsplatz konnten wir feststellen, dass die dortigen Prager ziemlich viel Holz vor der Hütte haben.

Ein etwas längeres Unterfangen war das Auffinden eines bestimmten amerikanischen Lokals. Ein Plakat sollte uns den "einfachen" Weg zu diesem Lokal zeigen. Wenn man aber nicht Ortskundig ist, oder sich nicht "ganz" genau merkt wo das gesuchte Ziel ist, dann wird es doch eher schwierig.

Nach einigen fehlgeschlagenen Anläufen, und einem mörderischen Kampf zwischen mir und einem Killerhai, haben wir es aber dennoch geschafft.

Wo haben wir überall gegessen?
Im KFC waren wir, weils schnell und lecker war.
Im John Lennon Pub waren wir, damit ich meinem Papa davon erzählen kann.
Im Caffeteria (einem kleinen Cafe im Ferrari Stil) waren wir, auch wegen meinem Papa und weil wir Durst hatten.
Im The Dubliner waren wir, weils da leckeren Cider gab.
Im Legend Pub waren wir, weil wir einen leckeren tschechischen Burger wollten (aber es war kein Tisch frei).
Und schließlich waren wir im langgesuchten Hooters, weil wir noch nie im Hooters waren.
Aber am Leckersten war es wieder im U Provaznice, ein Geheimtipp, günstig, lecker und das ist gut so!

Montag, nach dem Auschecken, wanderten wir noch ein letztes Mal durch die Prager Straßen und waren kurz darauf schon im Bus zurück nach Linz.


Donnerstag, 12. September 2013

(K)ein Hilfeaufruf

831 Tage 3 Stunden 1 Minute verheiratet...

Gestern erhielt ich folgende kryptische Mail:

Betreff: Ein Hilfeaufruf
"Hallo,
das hier ist sowohl ein Hilferuf als auch eine Warnung. Ich kann dir nicht sagen, wer ich bin. Alles, was ich über mich verrate ist, ich bin ein Blogger wie du. Im Internet bin ich auf etwas gestoßen, vor dem die Menschen schon seit je her Angst haben. ER ist digital. Wir sind nicht sicher. On- und Offline nicht. Glaube mir, die Überwachungsskandale, die noch immer die Medien beschäftigen, sind ein Nichts gegenüber der Sache, der ich auf der Spur bin. ER lauert uns auf, er, der weiß, wo du bist, wo du warst, wo du hingehen wirst.
Er hat seine Fallen aufgestellt. QR-Codes. Keiner von uns ist anonym.Sei wachsam. Stell nicht so viele Informationen ins Netz. Sei nicht so blöd und verrate ihm, dass ihm wie deine Kinder heißen, oder so.
Zugegeben, auch ich habe die Gefahr unterschätzt. Mach du nicht denselben Fehler! Alles, was ich tun kann, ist warnen. Glaub mir, selbst das ist schwerer als gedacht. Verrate ich zu viel, laufen sie ihm direkt in die Arme. Die Menschen sind dumm. Versuch mal jemanden vor seiner eigenen Dummheit zu schützen. Die meisten müssen Fehler selber machen, um es zu kapieren. Doch dann ist es zu spät.
Ich werde bereits verfolgt. Es gibt keine sichere Ecke mehr. Fußspuren verwischen. Abtauchen. Warnen. Ich brauche deine Hilfe. Teile diesenBlog: www.postenundsterben.de, studiere meine Worte und glaube mir. Tue nichts Unüberlegtes. Mache IHN nicht auf dich aufmerksam.
Ein Blogger, der es gut mit dir meint."

Sehr skeptisch und äußerst vorsichtig (da viele Viren durch fiese Links Zugang zum PC bekommen könnten) untersuchte und folgte ich später auch dem angefügten Link.

Ich hab mir den Blog durchgelesen. Und jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass dies eine PR-Aktion ist. Wahrscheinlich zu einem Buch. Mal schauen. Ich werde den Blog weiter aufmerksam lesen. Selbst wenn es keine PR-Aktion ist, ist es nicht uninteressant zu lesen. 

Wenns was Neues zu berichten gibt meld ich mich wieder.

Montag, 9. September 2013

Live Radio Brückenpicknick 2013

828 Tage 6 Stunden 32 Minuten verheiratet...

Sonntag, 8. September 2013 fand das 2. Live Radio Brückenpicknick auf der Nibelungenbrücke statt. Und zwei unserer Freunde (Claudia und Pascal) haben doch glatt Tickets dafür gewonnen (und uns dazu eingeladen).

So nahmen wir zu viert Platz auf einer der Live Radio Picknick-Decken, die über den Rasen verteilt lagen. In unserer Picknick-Tasche die wir vor Ort erhielten, waren lauter Leckereien drin:


1 ewe-Holzschneidbrett
1 Resch&Frisch Gebäck pro Person
1 Sparda Bank-Energy Drink pro Person
1 Linz AG Wasserflasche (leider leer)
1 AK OÖ Jausenbox (leer, aber mit nem Gutschein für zwei weitere)
1 Geduldspiel (... für Kinder)
1 Packung Straßenmalkreiden und die Picknickdecke gab es auch noch.

Da der Inhalt zwar lecker, aber nicht ganz ausreichend war, hatten wir noch einiges von daheim mitgenommen.

Glücklicherweise hat uns das schöne Wetter nicht im Stich gelassen und so durften wir einen extrem gemütlichen und leckeren Vormittag auf der begrünten Brückenhälfte verbringen.




Danke noch mal an Claudia und Pascal für die Einladung!