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Sonntag, 18. November 2012

London zum Dritten!

533 Tage 6 Stunden 32 Minuten verheiratet...

"Hey Schatz, schau mal. Da gibt's bei Ryanair einen günstigen Flug nach London."
Ein paar Minuten später war schon alles gebucht.
2 Personen, Linz-Stansted und retour.

Samstag, 10. November 2012, rein ins Flugzeug, schwupp, raus ausm Flugzeug und willkommen in England, again!
Dieses Mal haben wir ein neues Hostel ausprobiert und das war der Hammer! Das Palmers Lodge Swiss Cottage: im gemischten Schlafsaal mit 28 Betten. Ich weiß, klingt erstmal heftig. ABER, von den anderen 26 Leuten haben wir so gut wie nichts mitbekommen.

Nachdem wir unsere Sachen im Zimmer abgeladen haben, ging es gleich mal zur nächsten Underground-Station und dann raus bei der Bakerstreet. Schnell ein Foto vom Beatlestore für meinen Papa gemacht und nach einem stärkenden Mahl bei einem der unendlich vielen Pret A Manger wanderten wir durch den, in abendliches Licht gehüllten Borough Market.


Finaler Stopp für unseren ersten Tag dieser Londonreise war die Towerbridge. Um 17:30 Uhr öffnete diese sich um ein Schiff hindurch zu lassen. Kommt nicht all zu oft vor, deswegen muss man das schon ausnutzen. So als Fotograf. Und vor allem Nachts.


Sonntag, 11. November 2012, nach einer geruhsamen Nacht haben wir auch bei diesem London Urlaub am Sonntag wieder die Brick Lane aufgesucht. Doch zuerst machten wir noch einen kleinen Umweg durch den Leadenhall Market, der zwar geschlossen war, aber als Drehort für Harry Potter diente. Hier zu finden: der Eingang zum tropfenden Kessel.


Nach einem (wiedermal) leckeren Mittagsmahl am Brick Lane Market, der kurzen, aber erfolgreichen Suche nach dem Secret Sample Sale - der immernoch sündhaft teuer war - ging es (wie so oft) weiter mit der Underground (zu deutsch: U-Bahn).

Des Abends sind wir noch einmal raus zum Big Ben um ein paar schöne Fotos zu machen.

Montag, 12. November 2012,
uuuuund ab gehts zum Shoppen.

Neben einem Besuch beim Liberty London, wunderten wir uns über die Preise im Ferrari Store, haben Jamie Oliver gesucht, aber nicht gefunden und erhielten schließlich einen Gutschein für 2 Pizzen um 12 Pfund.

Klingt generell gut, vor allem wenn man die Preise für eine Pizza betrachtet.

Jedoch...

1x Peking Pizza (mit Ente, Gurke und Hoisin Sauce)
Die Gurke hat überraschend gut geschmeckt, die Ente war auch nicht so schlecht, aber diese süße Hoisin Sauce... nein wirklich nicht!

1x London Pizza (mit Würstel und Erdäpfel)
Äh ja, die Würstel könnte man ja noch akzeptieren aber Erdäpfel? Auf einer Pizza? Äh, hallo?

Nach diesen recht sonderbaren Pizzen (und nein es gab keine normalen Pizzen wie wir sie kennen), noch einige Eindrücke des Montags:

"Mami?"
Ein kleines Rentier hat einen Verwandten im Covent Garden gefunden.

"Mind the Gap"
Nobody minds the Gap, really. Trust me.

"Sherlock"
Ja. DER Sherlock. Holmes. Und ich (der mit dem Rentierhäublein)

Diensttag, 13. November 2012, und das war los:

Erklärungen für Engländer im National History Museum. Waaaaaaahnsinnig hilfreich, denn sonst hätte ich nicht gewusst, dass die Bereiche der blauen Zone in der Blauen Zone zu finden sind. Danke, echt jetzt!

Sokrates, kurz bevor wir evakuiert wurden. (Danach hat er immer noch so ausgesehen)
Nach der Evakuierung aus dem einen Museum gings weiter ins nächste Museum.

Die Welt in der Hand, im Science Museum. Ansonsten war es nicht sooo atemberaubend. Aber hey! 
Been there, done that!

Weihnachtliche Straßenbeleuchtung in der Regent Street. Die Londoner machen ein großes Fest mit Singsang aus der Erstbeleuchtung der großen Einkaufsstraßen. Sehenswert, hörenswert, aber so viele Leute...


Bakerstreet 221B, du weißt schon wer wohnt hier.
Nein, nicht Voldemort.

Mittwoch, 14. November 2012, nach etlichen bereits gelaufenen (okay, gegangenen) Kilometern, nutzten wir den letzten Tag unseres Urlaubs für letzte Einkäufe...
Welcome to the Candy Shop!

... und eine Besichtigung der Portobello Road und des gleichnamigen Markets.

(Unser Schlafsaal)

(Der TV-Room des Hostels)

Nach unserer fünften und letzten Nacht ging es mit dem frühen Vogel gemeinsam wieder nach Österreich zurück. Schön wars, und wir kommen wieder.

Montag, 8. Oktober 2012

Abenteuer in Weit Weit Weg

492 Tage 6 Stunden 5 Minuten lang verheiratet...

Es war einmal vor ein paar Tagen in der Alpenregion, als ein Jüngling einen Traum hatte. In diesem Traum ward ihm gesagt, er solle eine Reise tun um Hinweise zu sammeln die die Welt retten sollen. Also nahm der Jüngling Manuel seine holde Maid Claudia bei der Hand und eilte mit ihr zu seinem Knappen Erwin und seiner Zofe Susi. Schließlich reist es sich besser mit mehr Füßen. "Wohin soll uns die Reise führen?" frug der Knappe den Jüngling. Dieser erinnerte sich an seinen nebulösen Traum und antwortete mit fester Stimme: "Ins Königreich der Briten!"

Die Reisegefährten fanden alsbald den Reisedrachen Ryan der sie durch die Lüfte ins weit entfernte Königreich brachte.
Spät Abends erreichten sie das Dorf Camden im Königreich der Briten, und suchten sich eine Unterkunft für die kommenden Nächte.

Am nächsten Tag frug der Knappe erneut den Jüngling: "Und was machen wir jetzt?" Der Jüngling Manuel blickte in die Runde und entschied sich für eine Erkundungsreise der näheren Umgebung. "Und haltet die Augen offen, nach möglichen Hinweisen!"

Sie erreichten zu allererst eine Weggabelung an der einst vier Käfer hinüber gingen, so erzählte es den Reisenden ein Weiser den sie trafen. Doch leider fanden sie keine Hinweise.
Die holde Maid Claudia schlug einen Ausflug zum benachbarten Londinium vor. Bis die Sonne ihren höchsten Stand erreichte, hatten die Gefährten den großen Uhrturm, das Parlamentshaus, die Kirche bis hin zum Palast der Königin gesehen.


"Wir sollten uns dem Turm Londiniums zuwenden." Jüngling Manuel verriet ihnen ebenfalls, dass sie hier eventuell einen Hinweis finden würden. Sie reisten mit einem Wagen vorbei an einer weiteren Kathedrale, die dem heiligen Paul gewidmet war, und erreichten bald den Turm. Es fand sich jedoch auch hier kein Hinweis, also schlenderten sie über die Brücke zum Kriegsschiff. Doch der Zutritt wurde ihnen verwehrt. Weswegen sie sich auf den Rückweg zu ihrer Unterkunft machten. Jedoch machten sie noch einen kurzen Umweg über den dort ansässigen Markt und landeten letztendlich im Ende der Welt. "Scheint als hätten wir versagt. Wir fanden keine Hinweise und das hier ist das Ende der Welt, also können wir genauso gut wieder nach Hause fliegen."


Am nächsten Morgen verschoben sie ihre Heimreisepläne nochmal um ein paar Stunden um einen anderen Markt aufzusuchen und diverse Einkäufe zu tätigen.
Ryan brachte sie sicher wieder zurück in die heimatliche Alpenregion.

-Ende-

Dienstag, 8. November 2011

London Urlaub - Fazit

157 Tage 5 Stunden 24 Minuten verheiratet...

Nach unserem wunderbaren Urlaub, einem erholsamen Wochenende und nach unserem Wieder-Einleben in Arbeit und Uni möcht ich noch kurz ein Fazit über unseren Urlaub loswerden.

Knapp über 1400 Fotos von drei Kameras, etwa 100 kleinere Videos und etliche zurückgelegte Kilometer in 12 Tagen England.

Es war: schön, interessant, anstrengend, überraschend, reizüberflutet, schmerzhaft, sehenswert und vor allem englisch.

Ich hab mal die zurückgelegte Strecke zusammengerechnet (vom Flughafen Linz, über Derby, London bis Linz retour):

Zu Fuß zurückgelegte Strecke: ca 74 km
Im Zug zurückgelegte Strecke: ca 361 km
In der Tube zurückgelegte Strecke: ca 115 km
Im Taxi zurückgelegte Strecke: ca 11 km
Im Bus zurückgelegte Strecke: ca 420 km
Im Boot zurückgelegte Strecke: ca 5 km
Im Flugzeug zurückgelegte Strecke: ca 2200 km

In Summe  zurückgelegte Strecke: ca 3186 km


Was das Wetter betrifft, hatten wir großes Glück. Mit der Unterkunft ebenso.

Danke an unsere Freunde in Derby und London, es hat Spass gemacht, und wir kommen wieder!

Donnerstag, 3. November 2011

London Urlaub, Tag 11

152 Tage 3 Stunden 39 Minuten verheiratet...

Das ist er also, unser letzter Urlaubstag in London.
Was uns noch an Sehenswürdigkeiten gefehlt hat, wurde heute noch erledigt (bzw soviel halt unsere schmerzenden Füße zuließen).
Erster Halt: London Tower und London Bridge (diesmal bei Tageslicht).
Auch wenn es kurz mal genieselt hat, war es an sich ein überraschend warmer Tag.
Dieses Bild hier beweist wieder mal dass die Jungs ausm Mittelalter mächtige Cochonas und ein Riesenteil hatten. Vorbildlich!
Nach dieser mittelalterlichen Angeberei vom Feinsten, und einem gemütlichen Spaziergang und der anschließenden Rückfahrt mitm Bus (1 Station) über die Tower Bridge brachte uns ein Doppeldeckerbus erneut zum Trafalgarsquare.
Mit der National Gallery als Ziel sahen wir heute den Trafalgar Square voller Leute. Unter ihnen einige Berühmtheiten, wie Charly Chaplin oder Batman.
Mit letzterem hatte ich eine gewalttätige Auseinandersetzung, da er nicht einsah, dass ich in Wahrheit Batman bin!

Wenig später war eine überraschend schnell vergangene Stunde vorüber, und wir hatten etliche berühmte Bilderchen von noch berühmteren Leuten gesehen. Hier beispielsweise ein (absolut geheim gemachtes) Foto von der Arnolfini Hochzeit vom guten alten Jan van Eyck. Ein weiteres sehenswertes Werk war das Jean de Dinteville und Georges de Selve (Die Gesandten) vom Hansi Holbein dem Jüngeren. 


Obwohl der Hunger nicht groß war, musste ein letztes Mal unser allabendliches Essritual vollzogen werden, leider jedoch hat es diesmal nicht so gut geschmeckt (siehe Foto).
Und passend zu unserem letzten Tag zeigte London am späten Nachmittag (oder frühen Abend, je nachdem) doch noch sein wahres Gesicht, und der Himmel weinte tausend Tränen. Tränen des Abschieds. Buhu!

Jetzt wird noch der Koffer und das Handgepäck arrangiert, und dann zeitig zu Bett gekrochen.
Tschüß London, wii will sii juu ägän!

Mittwoch, 2. November 2011

London Urlaub, Tag 10.5

151 Tage 10 Stunden 22 Minuten verheiratet...


Nach der geglückten Übergabe der Pässe haben wir mit Luci und Domi noch den einen oder anderen Cider getrunken. Sie erzählten uns von ihrer eben getätigten Wohnungsbesichtigung (eine Wohnung mit eigenem Bad, zwei netten Nachbarmitbewohnern (zufällig aus Deutschland), einem Pool, einem Tennisplatz und einem verdammten Whirlpool. Einige Minuten nach dieser Erzählung hatten sie die Zusage der Vermieterin in der Tasche! Unterzeichnet wird demnächst, aber wir gratulieren schon mal ganz herzlich!
Und gleich mal bis bald, bis wir euch in eurer neuen Wohnung besuchen kommen!
Cheers!
M&C

London Urlaub, Tag 10


151 Tage 5 Stunden 53 Minuten verheiratet...

Tag 10 unseres Urlaubes in England, Großbritannien, dem Land wo alle trotz der Kälte leicht bekleidet rumlaufen.
Wie auch die Tage zuvor starteten wir auch diesen mit einem kleinen aber feinen Frühstücklein.
Gleich mal vorweg: Auch heute hat es trotz entsprechender Vorhersage nicht, ich wiederhole: nicht (!) geregnet. Soviel dazu: Urlaub 2, Londons Regen 0.
Erster Stopp an diesem heutigen Tag sollte der Nullmeridian in Greenwich werden. Doch zuvor wieder eine kleine Sprachlehre: Im Gegensatz zu was man erwarten würde wird Greenwich nicht wie die Farbe (also grihnwitsch) ausgesprochen, sondern: Grennitsch. Pfff Engländer!
In Greenwich gibts, soweit wir das beurteilen konnten, nicht viel zu sehen, was die fast 50 minütige Zugfahrt hierher rechtfertigen würde. Naja bis halt auf den Park mit dem Nullmeridian (und dem Zeug was da drin noch rumsteht; Konservatorium usw). Am Parkeingang (einem von insgesamt elf) haben wir noch schnell den dortigen Cache gesucht, gefunden und geloggt (erster Nano). Schon gings weiter, aufi aufn Berg. Irgendwie wars ja zu erwarten, dass für den (blöden) Nullmeridian noch Eintritt verlangt wird. Hmpf, naja jetzt waren wir ja extra deswegen hergekommen. Been there, seen it, made pictures of us on it. Ansonsten war im Preis noch die riesige Kamera Obscura und das umliegende Museum mit dabei.

Danach gings bergab in den riesigen Park und schnurstracks auf eine schöne Bank in der Sonne, wo wir eine Jause genossen und ich leider ohne Erfolg versuchte, einen Raben (oder eine Taube) im Flug zu fotografieren.
Beim Verlassen wählte ich in weiser Vorraussicht einen anderen Ausgang, um den dortigen Cache ebenso schnell zu erledigen.

Dank Domi gabs einen Pro-Tipp: Um 13 Uhr startete ein gratis Konzert des BBC Symphony Orchestra mitten im St. Pancras Bahnhof, bei dem Beethoven's Neunte gespielt wurde. Also gings fix zurück, um glücklicherweise noch die letzten paar Minuten des Konzerts miterleben zu können (Video gibts, aber noch nicht jetzt).

Nächster Halt London Eye. Riesiges Riesenrad mit nicht minder kleinerer Warteschlange. Unser gemeinsames Fazit von der Fahrt im London Eye lautet:
PRO: wunderschöne Aussicht, man kann tolle Fotos machen
KONTRA: wir sind uns einig, dass wir schon mal für weniger Geld mehr bekommen haben.

Da war er wieder, unser alter Bekannter, der Hunger. Also starteten wir nach Spitalfields Market um dort nach Essen zu suchen. Auf unserer bis dato erfolglosen Suche gesellte sich ein weiterer, noch weniger beliebter Bekannter dazu: der Fußschmerz. Gegen den konnten wir nichts tun, aber immerhin fanden wir in der Nähe der Liverpool Street Underground Station einen KFC (für jene dies nicht wissen: Kentucky Fried Chicken, sowas wie McDonalds und Burger King nur mit Hendlzeugs).

Wir wurden übermütig und bestellten uns ein Family Feast (ein Kübel mit 10 Stück Hendlfleisch, 4 Stück kleine Pommes, 4 Stück kleine Maiskolben und 1,5 Liter Flüssigkeit nach Wahl, Tango bei uns)
Gschafft hammas leider nicht ganz, obwohl ich mich gegen Ende noch mal aufgebäumt hab und alles gegeben habe, musste auch ich mich letztlich geschlagen geben. Aber immerhin hatte sich der Hunger vertschüsst.


Nach einem Zwischenstopp im Hostel, ereignete sich noch eine kurze Begegnung mit einer Person.
Eine dunkle Seitenstrasse. Das Licht der einzigen Laterne flackerte mühsam, als wolle es nicht sehen was dort in den Schatten von statten ging. Nicht nur die Londoner, sondern ebenso die Tiere mieden diese düstere Seitenstraße instinktiv. Keine Tür, kein Aufgang zu einem Haus, nicht einmal ein Fenster gab es. Lediglich Schatten. Und doch bewegte sich etwas, eine menschliche Gestalt stand inmitten der Schatten. Ich sah eine kurze Bewegung und machte mich auf den Weg zu dieser Gestalt. Es wurde nicht gesprochen, lediglich eine Übergabe fand statt. Ich nahm den Umschlag entgegen, überprüfte kurz dessen Inhalt und stellte zufrieden fest DAS WIR UNSERE PÄSSE WIEDER HATTEN!
So oder so ähnlich hat sich das abgespielt. Vielen Dank an alle Beteiligten für die Umstände!

Dienstag, 1. November 2011

London Urlaub, Tag 9

150 Tage 6 Stunden 19 Minuten verheiratet...

Neue Nachbarn sind so ne Sache. Unsere sind zwar mitten in der Nacht angekommen, aber die haben sich zumindest wirklich bemüht ruhig zu sein. ABER die waren nicht so klug das Fenster in der Nacht offen zu lassen, weswegen wir früher als erwartet aufgewacht sind, und zwar in einer miefigen Sauna.
Es lebe die Dusche! Auch wenn sie entweder von einem Gnom oder einem magersüchtigen Model designed wurde.
Unsere heutige Tube spuckte uns und die unzähligen anderen Menschen vor Harrods aus. Aber aufgrund unseres unerwartet verschwitzten und verfrühten Erwachens, waren wir zu früh dran. Also einmal fix die Umgebung angesehen.
Autsch! Das muss das Viertel der Reichen und einigermaßen akzeptabel Schönen sein (die meisten Engländer und ihre weiblichen Pendants sind halt eher Krapfen).
In einer Straße parkten drei Ferrari, in der Querstraße daneben ein Hummer, ein Bentley, ein Lamborghini und etliche Range Rover. Passend dazu ne ordentliche Menge an Securty und Überwachungskameras.
Harrods selbst lässt sich am Besten als siebenstöckige Reizüberflutung erklären. Um das zu verdeutlichen werde ich mal eben aus dem Store Guide (November 2011) zitieren, den man uns beim Eingang in die Hand gedrückt hat (anscheinend gibts jeden Monats einen neuen Guide):
Lower Ground: 9x Menswear (The Gentleman's Lounge, The Refinery, Tom Ford Boutique, Men's Shirt&Ties, Men's Underwear&Nightwear, Men's Accessories, Men's Contemporary&Casuals, Men's Lab, The Men's Shoe Salon), 1x Food Hall (The Wine Shop mit Cigar Shop), 1x Fashion Accessories (Egyptian Hall (handbags)), 5x Gifts&Stationery (The Writing Room, Smythons Stationery Service, Stationery&Games, Gift Wrapping Service, Cards), 10x sonstige Services (Pharmacy, Opticans, Abercrombie&Kent (travel), Ticket Bureau, Watch&Jewellery After Sales Service, Tax Free Shopping, Harrods Rewards, Harrods Gold Bullion, Harrods Bank, Harrods Concierge), 2x Restaurants&Cafés
Ground: 4x Menswear (Men's Tailoring, Men's Fragrance, Men's Designerwear, Polo Ralph Lauren), 4x Beauty (Cosmetic Hall, Perfumery Hall, Sunglasses & Beauty Apothecary, The Colour Hall), 4x Food Halls (Charcuterie&Fromagerie&Traiteur, Fruit&Vegetables, Chocolates&Confectionery, Meat&Fish&Poultry), 2x Fine Jewellery&Watches (The Fine Watch Room, The Fine Jewellery Room), 7x Fashion Accessories (Hosiery&Umbrellas, Scarves&Gloves&Hats, Designer Jewellery, Designer Watches, Room of Luxury I und II (jeweils handbags), Egyptian Hall (handbags)), 1x Harrods Gifts (Harrods Arcade), 4x sonstige Services (Safe Deposit, Food Orders Desk, Florist, Left Luggage), 9x Restaurants&Cafés (Dim Sum Bar, Sushi Bar, Rotisserie, Sea Grill, Caviar House Seafood Bar, Caviar House Oyster Bar, The Steakhouse, Caffé Espresso, Ladurée)

Tja und dann gabs da noch den First (mit hauptsächlich Womenswear), Second (mit Ausstattung für Heim & Haus und der Christmas World), Third (mit Möbeln, Home Entertainment und einem Harry Potter Shop mit eigenem Hogwartsschüler), Fourth (mit hauptsächlich Childrenswear und Spielzeug) und schließlich den Fifth (mit Sport). Alles hätten wir nicht mal schaffen wollen... aber man muss schon mal da gewesen sein.

Jetzt brauchten wir Entspannung, also einmal mit dem Bus zum Hyde Park und ein gemütliches Jausnen im Sonnenlicht (und das bei 60%iger Regenvorraussage). Danach gings zu Fuß weiter zum Buckingham Palace. Mit der österreichischen Fahne (zumindest aufm Smartphone) vor dem Palast an zu Hause gedacht. Im angrenzenden Park haben wir das wohl furchterregendste Eichhörnchen der Welt gesehen (außer Zombie-Eichhörnchen). Es hatte auf einer Seite einen zu groß gewachsenen Zahn, der ihm bis knapp unter sein Aug ging. Leider war es zu schnell für meine Kamera. Aber ein anderes (viel netteres) Oachkatzal hab ich dann (wenn auch nur kurz) in der Hand gehabt.
Später dann in (und um) Soho, stellten wir fest, dass dies anscheinend das Schwulenviertel von England ist. Ein definitiv homosexueller Mann hat sogar auf der anderen Straßenseite getanzt...

Eine Erfrischung später waren wir auch schon auf der Oxford Street, dem Londoner Gegenstück zu unserer Landstraße (nur halt dementsprechend größer, viel viel größer). Auf der Suche nach dem Primark (beliebtes und relativ günstiges Gwandgschäft) kamen uns immer wieder Leute mit dementsprechenden Sackerl entgegen. Nach der (gefühlten) kompletten Durchquerung der Oxford Street hatten wir auch das Primark gefunden, und etwas ärmer wieder verlassen.
Bis heute wussten wir nicht wo Füße überall wehtun können. Auf diese Erfahrung kann man getrost verzichten.

Ein letzter Ausflug noch, dann sollte dieser Tag auch zu seinem und unserem wohlverdienten Ende kommen. Abendessen im Camden Market, diesmal mexikanisch, OLÉ!
Dann schnell den ortsansässigen Cache gefunden und geloggt und die "tolle" Idee gehabt einen letzten Cache zu finden.
Mehr als einen Kilometer später (zu Fuß, weil wir keinen passenden Bus fanden), gelangten wir an den gesuchten Park und begannen die Suche. Er sollte sich (wie wir dann bemerkten) in der Nähe von Amy Whinehouse's letztem Wohnhaus befinden. Als wir vor selbigem standen und ihn nicht finden konnten, war plötzlich die Polizei da und kam auf uns zu. Waren wir zu auffällig gewesen? Nein unmöglich. Es stellte sich heraus, dass jemand die Polizei gerufen hatte, weil ein Mann mit blauem Pulli und Jeans am nahegelegenen Kinderspielplatz die Kinder gefilmt haben soll und dann in unserer Richtung entschwand. Heute hatte ich meinen kuschelig warmen blauen Pulli an, und meine bequemen Jeans. Ich hab kurz erklärt was wir hier machen und somit war die Situation glücklicherweise entschärft.
ABER der Cache blieb vor uns verborgen.

Nun denn, gute Nacht, hoffentlich diesmal ohne Sauna am Morgen!

Montag, 31. Oktober 2011

London Urlaub, Tag 8

149 Tage 9 Stunden 59 Minuten verheiratet...

Wieder eine unruhige Nacht, dank unserer beiden Mitbewohner, die wiedermal um zwei Uhr in der Nacht ins Zimmer stolperten und zumindest zu 50% versuchten wenig Lärm zu machen. Naja, also wieder eine Nacht wo wir einmal zu oft munter wurden.
Nachtruhe: naja
Frühstück: lecker, mit einem Lob eines Neuseeländers bezüglich unserer tollen Aussprache bei der frühmorgendlichen, englischen Konversation.
Dann gings rein in die Tube, raus aus der Tube, rein in die andere Tube und raus am Trafalgarsquare. Wir waren etwas überrascht als plötzlich ein Adler an uns vorbeiflog. Jaha, ein wirklicher und wahrhafter Adler. Am Trafalgarsquare. Stoak! (englisch: Strong!)


Weiter führte uns unser Weg an der Horse Guards Parade, der Downing Street bis hin zum Big Ben (wo wir einen Anruf bekamen, unsere Pässe haben sich auf den Weg zu uns gemacht) und zu den Houses of Parliament und der Westminster Abbey. Da ich heute wieder mit meiner großen Kamera zusätzlich ausgestattet war, entstanden einige tolle Fotos, die jedoch ein ander mal besichtigt werden können.

Im Victoria Tower Garden beschloßen wir mit einem Bus noch zum Piccadilly Circus zu düsen, wo ich endlich meinen (wieder) kaputtgegangenen Schuh bei einem Schuster zusammenschustern lassen hab. Auf unserem Weg durch die Straßen der Gegend fanden wir uns auf einmal in Little China wieder. Trotz intensiver Suche konnten wir aber keine Vroni finden. Also zurück in die "reale Welt" wo ich mir, glücklich wie ich war wieder in London zu sein, einen Penny flach pressen hab lassen. Schön sowas!


Unser Wandermontag führte uns jetzt zum Covent Garden Market, bei... wer könnte es erraten? Covent Garden, jawoll richtig!
Von der Livemusik beflügelt leisteten wir uns eine Eistüte mit einem Carameleis und einem Glühweineis für läppische 3,95 Pfund! Aber lecker wars schon, muss man sagen. Um etwa 5 Pfund wäre es in eine schwarzen Eistüte gekommen, aber das wollten wir uns nicht leisten.


Als Covent Garden nichts Neues mehr bieten konnte, gings mit der nächstbesten Tube zum Kings Cross Bahnhof. Natürlich nicht zum Spass! Wir wollten ja letztendlich zum Gleis 9 3/4 um nach Hogwarts zu gelangen.

Leider haben wir den Hogwarts-Express verpasst, also bestiegen wir eine Londoner Standard U-Bahn (eh scho wissen, ne Tube) nach Camden Town zurück. Dort gingen wir nochmal durch den Camden Market, und nach einer kleinen Stärkung, einem neugekauften T-Shirt und einigen Souveniers die wir auch in den umliegenden Märkten gekauft hatten, gings zum weiteren Planschmieden in ein Pub.


Gestärkt durch ein, die Hirnwindungen reinigendes und die Gedanken beflügelndes Strongbow Cider beschloßen wir noch kurz bei der Tower Bridge vorbeizuschauen.
Diese Idee sollte sich bezahlt machen, da die abendliche Beleuchtung ein tolles Fotomotiv verhieß.

Zu guter Letzt gab es noch eine freudige Überraschung als wir die Tür zu unserem Zimmer öffneten: Unsere zwei Mitbewohner waren ausgezogen! JIPPIE!

Also dann mal eine gute - und diesmal durchgehend gute - Nacht!
Ach ja:

HAPPY HALLOWEEN!